Lüftungsanlagen nun auch für Foodtrucks vorgeschrieben!

In Zukunft gibt es die Bratwurst nur noch aus Foodtrucks mit installierten Lüftungsanlagen. 

Aktuell ist das Lüften von geschlossenen Räumen in aller Munde. Durch die Corona Pandemie wird es nun endlich vielen Menschen klar, dass intensiv genutzte Räume auch eine intensive Be- und Entlüftung benötigen. So wurde auch bald Jahrzehnte lang diskutiert, ob eine Be- und Entlüftungsanlage von Imbisswägen, sogenannten Foodtrucks, nötig ist und Sinn macht. Zugegeben in solchen Foodtrucks hat man es hoffentlich nicht mit den gefährlichen Corona Viren zu tun, aber nichts desto trotz, ist das im Foodtruck arbeitende Personal, natürlich einer immensen Schadstoffbelastung ausgesetzt! So dass jetzt in einer überarbeitenden Version der Deutschen DIN 10500 unter Punkt 4 notiert wird, dass zur Inneneinrichtung eines Foodtrucks eine Be-und Entlüftungsanlage gehört, insbesondere bei Trucks mit Grill-, Frittier- und Bratmöglichkeit.

Eine Selbstverständlichkeit sollte man meinen, denn es ist ja auch so: In der Produktion wo solche Foodtrucks durch beispielsweise Schweißer hergestellt werden, werden die Schweißer durch Berufsgenossenschaften und Arbeitsmediziner zu Recht überwacht und es wird geschaut ob ausreichend Atemschutz und Schutz durch eine Arbeitsplatz Be- und Entlüftung vorhanden ist.

Luftbelastung in einem Imbisswagen ohne Lüftungsanlage
Luftbelastung in einem Imbiss ohne Lüftungsanlage

Den Anwender dagegen ließ man bis dato in seinem Foodtruck teilweise stundenlang in extrem belasteter Umgebungsluft arbeiten. Ganz zu schweigen von den Anrainern die in unmittelbarer Umgebung zu solchen Imbisswägen ihr Büro oder Wohnung haben und die bis jetzt ganz ungefragt ebenfalls in „den Bratwurst Geruch & Genuss“ kamen. 

Die Argumentation war da bis dato ganz ähnlich wie in vielen Schulen: 

„Fenster auf muss reichen und das wird schon helfen….“

Nun zumindest bei den Foodtrucks fand ein Umdenken statt und die DIN 10500 fordert da nun eine Be- und Entlüftungsanlage!