Aerosole in Abluftkanälen von zentralen Absauganlagen

final_destinationHaben Sie je darüber nachgedacht, was in Ihrem Abluftkanal passiert zwischen der Stelle, an der Aerosole, Dämpfe und Nebel abgesaugt werden und deren Ziel in der zentralen Luftaufbereitungsanlage? Häufig legen Partikel im Luftstrom zwischen dem Erfassungsbereich und dem Luftaufbereitungsgerät einen ziemlich langen Weg zurück. Eine sehr lange Strecke ohne irgendwelche Filter oder Abscheider impliziert auch eine lange Strömungszeit für Aerosole, Dämpfe und Nebel zwischen der Erfassungsstelle und der Endstation im Luftaufbereitungsgerät. Eine lange Strömungszeit bringt einen Temperaturabfall im Abluftstrom mit sich, der wiederum zur Kondensation von Dampf und gasförmigen Molekülen führt. Diese schweren kondensierten Aerosole schaffen es normalerweise nicht bis in das Luftaufbereitungsgerät!

Zu oft ist die Endstation zu vieler Aerosole nicht der Filter oder Abscheider im Luftaufbereitungsgerät am Ende der Absaugleitung, sondern das Abluftrohr davor, was zu nicht kalkulierbaren Risiken führt:

  • Zu viel Flüssigkeit in den Abluftrohren sorgt für ein zu hohes Gewicht —> es besteht die Gefahr, dass die Abluftkanäle abstürzen.
  • Zu viel Flüssigkeit in den Abluftrohren treibt den Wartungsaufwand in die Höhe —> es besteht die Gefahr, dass der Betrieb der Abluftanlage sehr kostspielig wird.
  • Zu viel Flüssigkeit in den Abluftrohren erhöht die Brandgefahr —> reine Schneidöle als Kühlschmierstoffe erhöhen das Brandrisiko erheblich.

Daher sind Kanalabscheider zur Vorabscheidung direkt am Verarbeitungsprozess ein absolutes Muss bei vielen Anwendungen, auch bei zentralen Abluftkanalsystemen. Die europäischen und nordamerikanischen Maschinen- und Fahrzeughersteller haben enorme Fortschritte durch solche Konfigurationen erzielt, wie zum Beispiel im neuen VW-Werk (Abbildung) oder in den neuen GM-Werken in den USA.

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