Neue Produktionslinie im Juli 2012 eröffnet

Investition von einer Million Euro in den REVEN® Produktionsstandort Deutschland!

sers1Sersheim, Süddeutschland Juli 2012 – Nicht nur im US-Wahlkampf ist der Produktionsstandort im Heimatmarkt ein wichtiges Thema, auch in Deutschland ist das „Made in Germany“-Siegel oft ein sehr wichtiges Kriterium! Für viele deutsche Maschinen- und Anlagenbauerbauer ist das „Made in Germany“-Siegel seit Jahren ein entscheidender Wettbewerbsvorteil.

Leider ist jedoch festzustellen, dass mehr und mehr Hersteller, vor allem in Nischenbereichen der Industrie, die Auslegung von „Made in Germany“ sehr flexibel handhaben. Oft reicht es da schon aus, dass die Firma Ihren Sitz in Deutschland hat, eventuell eine Endmontage in Deutschland vornimmt und noch ein Lager hier unterhält, um das Produkt mit diesem Label zu versehen!

Hierbei sollte jedoch die Entscheidung des Stuttgarter Oberlandesgerichts, zum Beispiel, aus dem Jahr 1995 beachtet werden. Darin wird angeführt, „…dass die Angabe von Germany im Sinne von Made in Germany irreführend ist, wenn zahlreiche, wesentliche Teile eines Geräts aus dem Ausland stammen.“!

So ist es uns unerklärlich, wie verschiedene Hersteller, ganz ohne eigene Produktionsmaschinen, z.B. Filtergehäuse aus Stahlblech oder Abzugshauben aus Edelstahl „Made in Germany“ herstellen können. Da wäre dann, in dem einen oder anderen Fall, eine Aussage in der Art von: „Konstruiert in Deutschland, gefertigt sonst wo…“ oft wohl die ehrlicher Aussage.

Dass REVEN® für hundert Prozent „Made in Germany steht“, zeigt die im Juli 2012 neu in Betrieb genommene Produktionslinie. Die Investition in den Standort Sersheim, 30 km nördlich von Stuttgart, war immens: eine Million Euro wurde in ein Projekt investiert, das Ende 2010 begonnen wurde. Es umfasste nicht nur die Anschaffung von neuen Stanz- und Lasermaschinen, sondern auch die Überarbeitung der kompletten Peripherie der Rentschler REVEN GmbH.

Gebäude wurde abgerissen, der Edelstahlblechbearbeitungsbereich wurde erweitert, der Prozessablauf im Edelstahlblechbereich wurde neu organisiert und neue Blechbearbeitungsmaschinen angeschafft. Seit Juli 2012 wurden alle diese Neuerungen in unsere Serienproduktion eingetaktet und rückblickend bedeutete dies von Ende 2010 bis Juli 2012 eine Investition von insgesamt einer Million Euro in den Standort Deutschland von Rentschler REVEN.

Das ist genau der Standort, an dem wir seit 1905 angesiedelt sind, so dass wir stolz auch weiterhin bestätigen können: „Made by Rentschler REVEN“bedeutet wirklich zu hundert Prozent „Made in Germany“ seit 1905!

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